Der Entwurf für das Lieferkettengesetz ist zu schwach

Während sich drinnen der Bundestag mit dem Lieferkettengesetz befasst hat, haben wir draußen protestiert. Denn: In der jetzigen Form ist der Gesetzentwurf ein zu großes Entgegenkommen an die Lobbyisten der großen Wirtschaftsverbände. Kritik kommt auch von Unternehmen selber: In einem heute veröffentlichten Statement fordern 50 Unternehmen Nachschärfungen.

22. April 2021 – „Menschenrechte und Umweltschutz: Kriegt es endlich auf die (gesamte Liefer-)Kette“: Diese klare Botschaft haben wir heute an der Reichstagswiese in Berlin präsentiert. Sie richtet sich an die Abgeordneten des Bundestags, wo heute im Rahmen der 1. Lesung über das Lieferkettengesetz diskutiert wurde. Wir finden: Die Abgeordneten müssen sich für Nachbesserungen am Gesetzentwurf stark machen! Denn in der aktuellen Form hilft das Gesetz den Betroffenen zu wenig.

Das größte Problem: Der Gesetzentwurf stuft die Sorgfaltspflichten von Unternehmen ab. Bei mittelbaren Zulieferern, also nach dem zweiten Glied der Lieferkette, müssen sie nach Plänen der Regierung nicht präventiv handeln. Stattdessen sollen sie erst aktiv werden, wenn sie Kenntnis von einer Menschenrechtsverletzung erlangen – wenn es also schon zu spät ist. Das geht aus unserer Sicht gar nicht! Denn gerade am Beginn der Lieferketten finden die schweren Menschenrechtsverletzungen statt: In den Fabriken, auf den Plantagen, in den Minen. Unternehmen sollten diese Risiken präventiv analysieren und versuchen, sie zu minimieren – so dass sie im Idealfall gar nicht erst eintreten. Deswegen ist es so wichtig, dass die Sorgfaltspflichten von Unternehmen ohne Einschränkungen für die gesamte Lieferkette gelten.

Auch an anderen Stellen ist der Gesetzentwurf zu schwach. Er stärkt die Rechte von Betroffenen kaum, berücksichtigt Umweltstandards nur am Rande und erfasst viel zu wenige Unternehmen. Das finden übrigens nicht nur wir – das finden auch zahlreiche Unternehmen selber!

In einer heute auf der Website des Business and Human Rights Resource Centre veröffentlichten Stellungnahme sprechen sich 50 Unternehmen für ein wirkungsvolleres Lieferkettengesetz aus, das sich konsequent an internationalen Standards orientiert und die Rechte von Betroffenen stärkt. In der Liste finden sich große Unternehmen wie der börsennotierte Duft- und Aromenhersteller Symrise oder Tchibo ebenso wie das mittelständische Familienunternehmen Beckers Bester und viele weitere große, mittlere und kleine Unternehmen.

Wenn auch ihr findet, dass der Gesetzentwurf zu schwach ist und wir ein wirklich wirksames Lieferkettengesetz brauchen, könnt auch ihr euch zu Wort melden: Schreibt einen Lieferkettenbrief an die Abgeordneten aus eurem Wahlkreis und fordert sie dazu auf, sich für Nachbesserungen einzusetzen. Einfach Postleitzahl eingeben und abschicken!

Terminabsage

Leider werden in den kommenden Tagen einige unserer Veranstaltungen ausfallen. Dies betrifft den Vortrag in der Volkshochschule am 24.03.2020 und die Modenschau am 28.03.2020. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Weltgebetstag der Frauen

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball …
… und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander!

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen.

Zum Weltgebetstag der Frauen finden sie in unserem Laden ein großes Angebot von fairgehandelten Waren aus afrikanischen Ländern.

Do-it-yourself

Die Weisheit der Maya

Mittelamerika – Mexiko – Guatemala – Belize

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Speyer lädt am 16. Januar 2020, um 19:00 Uhr ein, zu einer Multivisionsshow und Live-Reportage in der Speyerer Stadthalle. Referent ist Martin Engelmann, Innsbruck.

Am 21. Dezember 2012 vollendete der Mayakalender nach 5.125 Jahren seinen Zyklus. In der westlichen Welt oft als Weltuntergangsdatum fehlinterpretiert, bedeutete das Ende der „langen Zählung“ für die heutigen Maya den Beginn einer neuen Ära. Martin Engelmann reiste wenige Wochen vor dem 21.12.2012 nach Mittelamerika, um der Bedeutung des Kalenderendes für die Maya auf den Grund zu gehen und schließlich bei den Feierlichkeiten und Zeremonien der Schamanen in den jahrtausendealten Tempeln mit dabei zu sein. Martin Engelmann kehrt auch wieder zurück in die Regenwälder von Chiapas. Mit im Gepäck: „Das Legendenbuch der Maya“, ein Geschenk an die dort lebenden Nachkommen der Maya. Das Buch wurde einst vom großen Schamanen Chan K ́in Viejo verfasst und war lange Zeit vergriffen. Über ein Sozialprojekt finanzierte der Fotograf die Neuauflage, um das alte Wissen den Maya-Lakandonen wieder zurück zu bringen. Sie sind die letzten Nachkommen, die ihre Traditionen noch zum Teil leben. Martin Engelmann taucht ein in eine Welt voller Legenden und Mythen, trifft auf den letzten Schamanen der Maya und begibt sich auf die Spuren des verstorbenen Schamanen Chan K ́in Viejo, der die letzte Prophezeiung der Maya verfasste. In Belize fotografiert Martin Engelmann exklusiv für das „National Institute of History“ die Maya-Höhlen von Actun Tunichil Muknal, einer sagenumwobenen Kultstätte längst vergessener Tage und reist auf abenteuerlichen Routen weiter in das Hochland von Guatemala. Dort besteigt der Fotograf die fast 4.000 Meter hohen Vulkane Mittelamerikas und dokumentiert den Ausbruch des aktiven Vulkans Fuego aus nächster Nähe. Über fünf Jahre arbeitete Martin Engelmann an seinem neuen Vortrag und zeigt neben der Kultur der Maya auch die einzigartigen Naturschätze Mittelamerikas, von den immergrünen Regenwäldern Mexikos bis in das Vulkanland von Guatemala

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Speyer lädt am 16. Januar 2020, um 19:00 Uhr ein, zu einer Multivisionsshow und Live-Reportage in der Speyerer Stadthalle. Referent ist Martin Engelmann, Innsbruck. Der Weltladen Speyer bietet Informationen zu fairgehandelten Produkten aus der Region der Maya.

Advent, Advent,….

Versüßen Sie sich und Ihren Lieben die Advents- und Weihnachtszeit mit unseren bio&fairen Leckereien: Vom echt fairen Schoko-Nikolaus, feinem Lebkuchenkonfekt, klassischem Spekulatius, gebrannten Cashews und Mandeln sowie würziger Weihnachtsschokolade. Probieren Sie auch das feine Waffelgebäck mit Cashew-Kernen umhüllt mit feiner Vollmilchschokolade – natürlich in weihnachtlich-winterlicher Verpackung.

GEPA-Adventskalender 2019: Weihnachten in Brasilien

Das Motiv für den fairen Bio-Adventskalender der GEPA stammt in diesem Jahr von João Batista Bezerra da Cruz. Der Künstler lebt und arbeitet in der Stadt Pedro Segundo im Nordosten Brasiliens. Sein Bild zeigt, wie das Jesuskind von den Menschen mit Musik, Tanz und Blumen empfangen wird. Fröhlich mit Musik und Tanz feiern die Menschen in Brasilien auch heute noch das Weihnachtsfest.

Im Nordosten leben allerdings auch viele Bauernfamilien, die mehr schlecht als recht über die Runden kommen. Hier arbeiten wir mit der Kooperative COOPEALNOR zusammen: Von den Mitgliedern stammen die Orangen für unseren Orangensaft „Merida“.
Und natürlich ist auch die Bio-Schokolade, die sich hinter den 24 Türchen verbirgt, rundum fair gehandelt, mit fairem Kakao, fairem Zucker und fairer Milch. (Foto: GEPA – The Fair Trade Company)

 

Vorweihnachtlich geht es im Weltladen am 29.11.2019, von 14.00 – 18.00 Uhr zu.

Es werden unsere Leckeren Weihnachtstees und dazu passendes Gebäck zur Verkostung angeboten.

 

KIKOI Badetücher

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Foto: Baghi

Unsere originellen weichen Kikoy Strandhandtücher sind wunderschön und handgefertigt*. Das Kikoy Badetuch ist aus extra weicher Baumwolle und extra leicht (nur 500 gram). Unsere Kikoy Strandtücher haben Farben die wunderschön sind und nicht sehr schnell irgendwo anders zu sehen sind. Auf Ibiza sind unsere Tücher zum großen Trend geworden.

Unsere Kikoy Tücher werden in Kenia handgefertigt so wie sich das gehört.
Das Wort Kikoy (oder Kikoi) kommt aus dem Swahili und bedeutet „Wrap – wickeln, einhüllen“. Es ist so vielseitig verwendbar als Strandtuch, Wickeltuch, Picknicktuch, Decke und auch als Saunatuch. Es ist so viel mehr als ein Handtuch!
Das Tuch hat 2 unterschiedliche Seiten; eine Seite mit flauschigem weichen Frottee und die andere Seite ist aus extra weicher Baumwolle die mit der Hand gewebt ist.

Das Kikoy Strandhandtuch ist etwas schwerer wie ein klassisches Kikoytuch oder Hamamtuch. Es ist aber immer noch leichter wie ein normales Strandhandtuch.

Advent, Advent…

Versüßen Sie sich und Ihren Lieben die Advents- und Weihnachtszeit mit unseren bio&fairen Leckereien: Vom echt fairen Schoko-Nikolaus, feinem Lebkuchenkonfekt, klassischem Spekulatius, gebrannten Cashews und Mandeln sowie würziger Weihnachtsschokolade. Probieren Sie auch das feine Waffelgebäck mit Cashew-Kernen umhüllt mit feiner Vollmilchschokolade – natürlich in weihnachtlich-winterlicher Verpackung.

GEPA-Adventskalender 2019: Weihnachten in Brasilien

Das Motiv für den fairen Bio-Adventskalender der GEPA stammt in diesem Jahr von João Batista Bezerra da Cruz. Der Künstler lebt und arbeitet in der Stadt Pedro Segundo im Nordosten Brasiliens. Sein Bild zeigt, wie das Jesuskind von den Menschen mit Musik, Tanz und Blumen empfangen wird. Fröhlich mit Musik und Tanz feiern die Menschen in Brasilien auch heute noch das Weihnachtsfest.

Im Nordosten leben allerdings auch viele Bauernfamilien, die mehr schlecht als recht über die Runden kommen. Hier arbeiten wir mit der Kooperative COOPEALNOR zusammen: Von den Mitgliedern stammen die Orangen für unseren Orangensaft „Merida“.
Und natürlich ist auch die Bio-Schokolade, die sich hinter den 24 Türchen verbirgt, rundum fair gehandelt, mit fairem Kakao, fairem Zucker und fairer Milch. (Foto: GEPA – The Fair Trade Company)

 

 

 

 

 

 

 

Produkte aus Südafrika Rotbuschtee

Die Kleinbauern-Kooperative „Wupperthal Original Rooibos Coop“ ist 2009 aus unserem langjährigen Partner, der „Wupperthal Organic Farmers Association“ (WOFA) hervorgegangen. Die Kooperative hat etwa 80 Mitglieder, die Rotbuschtee nach biologischen Kriterien anbauen. Das Dorf Wupperthal liegt im Nordwesten Südafrikas, im Gebiet der Cedarberge.

Die Kooperative unterstützt ihre Mitglieder beim Einsatz verbesserter Anbaumethoden und bei der Vermarktung. Sie bietet Weiterbildungsmöglichkeiten, die ebenfalls an die Dorfgemeinschaft gerichtet sind, sie setzt sich für eine Bewusstseinsbildung im Umweltschutz ein und ermutigt Frauen, eigenständige Mitglieder zu werden. Einen Großteil der Verarbeitungsschritte kann die Kooperative heute selbst erfüllen, lediglich das letzte Sieben und die Abfüllung in Teebeutel erfolgt in einem externen Betrieb, der ebenfalls nach den Kriterien des Fairen Handels arbeitet.

Der Rotbusch, oder Rooibos,  wächst nur im Winterregengebiet des südafrikanischen Kaplandes. Schon vor langer Zeit hat die Bevölkerung der Cedarberge die Rotbuschpflanze als nützlich, gesund und wohltuend für sich entdeckt. Der Rotbusch gehört zu der Gattung der Aspalathus und kommt ohne künstliche Bewässerung aus. Er wird von den Kleinbauern in den Ebenen und Berghängen, die rund um das Dorf Wupperthal liegen, angepflanzt. Der Busch wird kaum höher als einen Meter, entwickelt aber bis zu acht Meter lange Wurzeln. Nach der Aussaat der Samen kann der Rotbusch zum ersten Mal nach etwa 1½ Jahren geerntet werden.

Nach fünf bis zehn Jahren stirbt die Pflanze ab und verfärbt sich rot. Diese Eigenschaft gab ihm den Namen ‚Rotbusch/Rooibos‘. Bis Anfang der 90er Jahre gab es in Südafrika ein staatliches Rooibos-Monopol. Hier waren die weißen Großfarmer für die Zuteilung der Quoten der Produktion und Vermarktung im Inland und Ausland zuständig. Nach wie vor fiel es nach der Aufhebung des Monopols den farbigen Kleinbauern schwer, den Rotbusch zu vermarkten. Daher waren sie auf Zwischenhändler angewiesen, die häufig einen zu niedrigen Preis bezahlten. Der Faire Handel wirkt hier entgegen und unterstützt die Bauern mit gerechten Löhnen, ihr Leben eigenständig zu finanzieren.

Produkte aus Südafrika Kapula Kerzen

Fairtrade Aspekte

Kapula verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

Ausschluss von Kinderarbeit

 Ausschluss von Diskriminierung

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

Bei Kapula arbeiten Angehörige unterschiedlicher Volksgruppen seit vielen Jahren zusammen.

 Angemessene Bezahlung

  • Mindestlohn in dieser Region Südafrikas: R 1.750 (R=Rand)
  • Grundgehalt bei Kapula: R 2.125/Monat
  • Bonuszahlung für sehr gute Leistungen
  • Monatliche Überweisung auf eigene Bankkonten der Mitarbeiter
  • 25% des Überschusses nach Steuern werden an die Mitarbeiter mit mind. einem Jahr Betriebszugehörigkeit als Bonus ausgeschüttet (nach Ende des Geschäftsjahres im Februar)
  • Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Überstundenvergütungen
  • Im Juli jeden Jahres finden Lohnverhandlungen statt: die Löhne sollen mindestens die offizielle Inflationsrate ausgleichen
  • 2016: Inflationsrate beträgt 6,48%: Lohnerhöhungen bei Abteilungsleitern: 5,0%, bei unteren Lohngruppen: 15,3%. Gemittelte Erhöhung: 8,9%

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Arbeitszeit:

  • 8,5 Stunden/Tag
  • Arbeitszeiten von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr (Freitags von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr)
  • Zwei bezahlte Pausen (10.00 Uhr bis 10.15 Uhr und 13.00 Uhr – 13.45 Uhr)
  • 5 Tage/Woche

Soziale Leistungen:

  • Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils 1% an die Versicherung)
  • Bezahlter Jahresurlaub
  • Bezahlter Sonderurlaub bei Trauerfällen: 3 Tage pro Jahr
  • regelmäßige kostenlose Betriebsuntersuchungen durch Medizinpersonal: HIV-Vorsorgen, Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: 36 Tage in einem 3-Jahre-Turnus
  • Zugang zu kostenlosem Gesundheitsdienst in der örtlichen Klinik oder dem Regionalhospital

Bildungsangebote:

  • Kapula ist ein registrierter und staatlich anerkannter Ausbildungsbetrieb
    • bezahlte Auszeit zur Teilnahme an privaten Fortbildungskursen
    • werkstattübergreifende In-House Trainings zur Weiterbildung für Mitarbeiter

Arbeitssicherheit:

  • regelmäßige Sicherheitsübungen und Feuerschutz
  • Jede Werkstatt hat einen ausgebildeten Erste-Hilfe-Verantwortlichen und einen Sicherheitsbeauftragten

 

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