Wie erleben Frauen im globalen Süden die Corona-Pandemie?

Online Veranstaltung am Freitag, 19. Februar 2021, 19.00 – 20.30 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Speyer, der Speyerer Freiwilligenagentur, des Weltladen Speyer, der Gleichstellungsbeauftragten und des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk RLP.
Durch die Corona-Pandemie wird die Welt in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Ungleichheiten in den Gesellschaften werden sichtbarer und verstärken sich.
Viele Menschen im globalen Süden, darunter überproportional viele Frauen und Mädchen, sind durch die Pandemie-Krise besonders betroffen. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung, politischer Teilhabe und ökonomischen Möglichkeiten sind eingeschränkt; viele Existenzen sind durch die Ausgangssperren bedroht. Die Corona-Pandemie lässt strukturelle globale Probleme sichtbar werden. Gesteigerte Gewalt gegen Frauen und Mädchen, der Mangel an sozialer und ökonomischer Sicherheit, die hohe Abhängigkeit von globalen Lieferketten und die Beeinträchtigung der Ernährungsgrundlagen durch Umweltzerstörung gefährden die Erfüllung der 17 Global Goals.
Miriam Staufenbiel, Fachpromotorin für Globales Lernen bei ELAN e.V., und Kanio Tjinyeka aus Botwana thematisieren in diesem interaktiven Vortrag aus unterschiedlichen Perspektiven die Konsequenzen von Covid-19 auf Frauen und Mädchen im Bereich Bildung, Gesundheit und Arbeit. Gleichsam zeigen sie positive Beispiele für politische Mitgestaltung in Botswana in dieser Pandemie auf.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich! Geben Sie bei der Anmeldung bitte unbedingt eine E-Mail-Adresse an. Sie erhalten die Zugangsdaten zu dem Online-Seminarraum ca. eine Woche vor der Veranstaltung.