Schokolade # CHOCO 4 CHANGE

Foto: Andreas Brey

Bei uns finden Sie 65 verschiedene Schokoladenprodukte

Beim kauf von # CHOLO 4 CHANGE Schokolade geht 20 Cent in das Klimaschutzprojekt.

Ofenprojekt Tansania KCU engagiert sich fürs Klima Der GEPA-Kaffeepartner KCU in Tansania erhält über die Klimakollekte Geld und investiert in effi zientere Öfen für die Kleinbauern. wwww.klima-kollekte.de

Aufforstungsprojekt São Tomé CECAQ-11 pfl anzt Bäume zum Schutz vor dem Klimawandel Durch Wetterextreme wie Starkregen und Dürre sind die Kakaobauern in ihrer Existenz bedroht.

Wer bekommt eigentlich was?

Der Preis für diese hochwertige Bio-Schokolade setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Alle Zutaten – Kakao, Zucker und Milch – kommen aus Fairem Handel und ökologischem Anbau.

Eine Tafel kann viel bewirken! So geht deine Rechnung auf beim Schokoladenkauf:

7 % = 0,14€ Klima-Kollekte

25,5% = 0,52€ Handelspartner: Kakaobauern- und Zuckerbauern-Kooperativen, Milchwerke Berchtesgadener Land (inkl. Aufforstung 0,06€)

18,5% = 0,37€ Verarbeiter: Transport, Produktion, Verpackung

13,5% = 0,27€ GEPA: Import, Vertrieb, Personal, Raum

28,5% = 0,57€ Handel: Weltläden, Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel

7% = 0,14€ Staat & Lizenzen: Mehrwertsteuer, Lizenzgebühren

Klimaschutz konkret: – Erosionsschutz – Humusbildung durch Laub – Speicherung von Regenwasser – Verhinderung von Abholzung und Emissionen durch effi zientere Öfen.

Klimaschutz bedeutet: Zukunft für Mensch und Natur

Das Plus unserer Schokolade

Produkte mit Gesicht

+ transparente Lieferkette: Von der Bohne bis zur Tafel fair

Verarbeitung

+kein Mengenausgleich: Die fairen GEPA-Rohwaren werden getrennt von anderen verarbeitet

+ reine Kakaobutter, keine Fremdfette

+ohne Emulgatoren wie Soja-Lezithin, keine Gentechnik

+umweltschonende Verpackung: Innenfolie aus nachwachsenden Rohstoffen; kompostierbar

Weitere Infos: www.gepa.de/schokofolie

Was kommt beim Bauern an?

Wir kaufen unseren Kakao bei Kooperativen. Was wird davon an die Bäuer*innen ausbezahlt und wie profi tieren sie sonst noch vom Fairen Handel? Unser Beispiel zeigt, wie die Kooperative CECAQ-11 in São Tomé e Príncipe ist ein kleine Inselstaat vor der Küste Gabuns im Atlantik das Geld einsetzt. Seit dem GEPA-Erstbesuch 2011 sind die Kakaobäuer*innen viel motivierter, denn das höhere Einkommen erhöht auch die Lebensqualität ihrer Familien. Mindestens genauso wichtig wie die Zahlung eines fairen Preises sind die weiteren Vorteile für die Kleinbäuer*innen, die in einer Genossenschaft organisiert sind und über den Fairen Handel vermarkten können

Für eine Tonne Rohkakao US $ 3.500

Auszahlung an die Bäuer*innen 68% US $ 2.386

Investitionen in Gemeinschaftsprojekte aus der Fairtrade-Prämie 7% US $ 240

Weitere Ausgaben der Genossenschaft 25% US $ 874 (z.B.: Löhne, Transport, Gebäude, Kakaoaufbereitung für den Export, Instandhaltung der Gebäude, Schulungen, Zertifi zierungskosten)

Zusätzlich erhält unser Handelspartner CECAQ-11 sechs Cent pro verkaufter Tafel für das Aufforstungsprojekt:

– Die Bäume schützen das Klima, spenden Schatten, tragen teils Früchte, verbessern die Böden und beugen so der Erosion vor.

– Das Laub sorgt außerdem für fruchtbaren Humus – Somit kann das Regenwasser besser gespeichert werden

Außerdem gehen pro verkaufter Tafel 14 Cent in die Klima-Kollekte und kommen unserem Kaffee-Partner KCU in Tansania zugute:

– Von dem Geld werden Öfen für die Kleinbauern gekauft, die offene Feuerstellen ersetzen

– Emissionen und Abholzung werden dadurch reduziert – Außerdem schützt die rußärmere Zubereitung die Gesundheit.

Weitere Infos: www.klima-kollekte.de

Für welche Gemeinschaftsprojekte wurde die Fairtrade-Prämie verwendet?

+Bau und Einrichtung eines Kindergartens. Dafür wurde von 2011 bis 2017 die Fairtrade-Prämie angespart

+ Straßen wurden gepfl astert

+ Für die bedürftigsten Familien wurden neue Häuser gebaut, die viel stabiler und geräumiger sind als die alten

+ Bau von zusätzlichen Trocknungs- und Fermentationsanlagen. Dies ist besonders wichtig, um die hervorragende Qualität des Kakaos zu erreichen

+ Es wurden Zäune und Mauern um das Trocknungsund Fermentationsgelände errichtet, um Kakao-Diebe fernzuhalten

+ Bau einer zusätzlichen Lagerhalle auf dem Kooperativengelände sowie eines Versammlungsplatzes

Weitere Infos: www.gepa.de/cecaq-11

Weitere Projekte

+ Steigerung der Produktivität durch Erhalt und Pflege von mehreren Baumschulen

+ Professionalisierung der Bauern durch Schulungen in Baumschnitt und -pflege

+ Auf alte Kakaobäume werden neue Pfl anzen gepfropft und die Pfl anzen somit veredelt

Was bezahlen wir für den Rohkakao?

Wir kaufen unseren Rohkakao bei Kooperativen. Davon können unsere Handelspartner mehr an ihre Mitgliedsbauern auszahlen und zusätzlich noch in Gemeinschaftsprojekte für eine soziale und nachhaltige Entwicklung investieren.

GEPA-Preis

für eine Tonne Biokakao von CECAQ-11

US $ 3.500

US $ 2.546*

+ US $ 240 Fairtrade-Prämie

+ US $ 300 Bio-Prämie

+ US $ 414 GEPA-Zuschläge

Die GEPA macht keine Preisabschläge für bestimmte Regionen, wie es sonst im Handel üblich ist.

Fairtrade-Preis

nach Fairtrade-Kriterien

US $ 3.086

US $ 2.546*

+ US $ 240 Fairtrade-Prämie

+ US $ 300 Bio-Prämie

Weltmarktpreis

US $ 2.546

Für eine Tonne Kakao (Durchschnittswert der Weltmarktpreise von Januar bis Juni 2020)

* Bei unserer Musterkalkulation liegt der durchschnittliche Börsenwert etwas höher als der Fairtrade-Mindestpreis von US $ 2.400. Wenn das der Fall ist, wird auch im Fairen Handel der Börsenpreis bezahlt und zusätzlich die Fairtrade- und die Bio-Prämie. In Zeiten niedriger Weltmarktpreise ist der Fairtrade-Mindestpreis für die Bauern eine Absicherung nach unten und absolut existenzsichernd.

Musterkalkulation erstellt: Juni 2020 GEPA