fairafric Schokolade

Made in Africa

CREATING JOBS, LOVING CHOCOLATE

Unser Unternehmen ist aus einer Leidenschaft entstanden, die Wertschöpfungskette in der Schokoladenindustrie zu verändern: Seit 2016 produzieren wir zusammen mit unseren lokalen Parter*innen die erste Schokolade aus Westafrika, die in europäischen Lebensmittelgeschäften zu finden ist. Durch die Verlagerung der gesamten Wertschöpfungskette in das Kakaoanbauland wird das lokale Einkommen pro Tonne Kakao vervierfacht: Statt nur den Kakaopreis zu zahlen, unterstützt fairafric den Aufbau lokaler wirtschaftlicher Strukturen und schafft mittelständische Jobs in der Weiterverarbeitung. Damit heben wir den fairen Handel auf’s nächste Level und schaffen für Menschen im Kakaoanbauland Ghana einen Weg in den Mittelstand. Faire Preise, Arbeitsbedingungen und absolute Transparenz werden durch den Weltladen-Dachverband gewährleistet und alle zwei Jahre bei einem externen Audit überprüft.

Soziale Wirkung

FAIRE BEDINGUNGEN BEI DER PRODUKTION VON SCHOKOLADE

In Ghana beträgt der Mindestlohn pro Tag 10,65 Cedis. Das macht einen monatlichen Lohn von umgerechnet ca. 55US$.

Faire Bedingungen in der Fabrik

Mit unserer neuen solarbetriebenen Fabrik können im ersten Jahr 85 Menschen direkt vor Ort in einer ländlichen Region beschäftigt werden. Deren Gehaltspaket beinhaltet zum einen eine deutlich höhere Bezahlung als es der ghanaische Mindestlohn vorsieht, zum anderen eine Krankenversicherung und Rentenvorsorge. Zudem gibt es Jobs für Berufseinsteiger*innen und Menschen mit jahrelanger Arbeitserfahrung. Die ganze Fabrik liegt somit komplett in ghanaischer Hand. Desweiteren werden indirekt 1000 neue Arbeitsplätze in Suhum geschaffen. Mit diesem ganzheitlichen Konzept denkt fairafric “Fairen” Handel und “Nachhaltige Entwicklung” neu.

Wir garantieren

  • kostenfreier Arbeitsweg
  • 13. Monatsgehalt
  • gratis Gesundheits-Versorgung
  • Betriebsrente

Extras

  • 36 Stunden­woche (4 Tage, 9 Stunden)
  • Bezahlte Überstunden
  • Wochenendarbeit wird extra bezahlt
  • Subventioniertes Essen

WAS VERDIENEN DIE BÄUERINNEN UND BAUERN?

Wir werden häufig gefragt, ob die Kakaobäuerinnen und -bauern die Schokolade selbst herstellen würden.

Das ist nicht der Fall. Die für die professionelle Schokoladenproduktion nötigen Fertigkeiten erlangen die Arbeiter*innen in der Fabrik durch langjährige Ausbildung. Sie verfügen über High-School, College oder sogar Universitätsabschlüsse. Lest hier mehr über die Einkommensmöglichkeiten und Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und -bauern.

Einkommen in Ghana pro Tonne Kakaobohnen

EXPORT VON KAKAOBOHNEN ca. 2.350$ Der Weltmarktpreis für Kakaobohnen liegt bei ca. 2.350 USD pro Tonne (Stand Februar 2021).
Chancen und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten liegen in der lokalen Weiterverarbeitung bis zur fertigen Schokolade. Dies findet nicht statt, sondern lediglich der Export des unverarbeiteten Rohstoffs. Den aktuellen Preis für rohe Kakaobohnen findest Du hier.  
PRODUKTION IN GHANA >$10.000 Durch die Produktion in Ghana schaffen wir es, das Einkommen vor Ort auf mehr als 10.000 US$ pro Tonne zu heben.
So kommen die 10.000 US$ zustande: Im Schnitt beinhaltet eine Tafel fairafric-Schokolade 61g Kakao (Mittelwert aus allen Sorten). Demnach produzieren wir 16 Tafeln pro Kilo Kakao bzw. 16.000 Tafeln pro Tonne Kakaobohnen (1.000kg). Das ergibt ca. 10.000 US$. fairafric zahlt eine Prämie von 600 US$ pro Tonne Kakao, diese Zahlung kommt noch dazu und wird direkt an die Farmer*innen ausbezahlt.  
Unsere Veganen
Unsere Schoki

Fotos: Andreas Brey