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Entre esperanzas y temores - das Bolivien des Evo Morales -
zwischen Hoffnungen und Ängsten |
"Das kleine, arme, bisher kaum beachtete Bolivien hat durch die Wahl (und die triumphale Wiederwahl) eines indianischen Präsidenten in der ganzen Welt Beachtung gefunden. Seine "Revolution in Demokratie" und sein geplanter "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" haben vor allem die Indigenen des gesamten Kontinents (aber nicht nur sie allein) fasziniert und inspiriert. Ein neuer Politikstil hat Einzug gehalten in den Parlamenten. Nie zuvor und nirgendwo sonst in Lateinamerika wurde die Überwindung des Kolonialismus derart deutlich propagiert und manifest. Das heißt nicht, dass deshalb in Bolivien ein neues Paradies zu erwarten ist - es stehen sogar durchaus ernst zunehmende Konflikte an. Auch ein Präsident Evo Morales ist nicht gegen schwere Fehler gefeit (selbst wenn er sich neuerdings zum "spirituellen Führer Boliviens" erklärt hat). Eines jedoch scheint klar:
Zurückzudrehen ist die Entwicklung nicht mehr. Wohin sie geht, und welcher Methoden man sich dabei bedient, ist sicherlich eine der spannendsten Fragen der lateinamerikanischen Politik." Das sagt Thomas Pampuch, der als Journalist seit 1979 regelmäßig Lateinamerika bereist und sich als Verfasser der "Länderkunde Bolivien" (Beck Verlag), die 2009 in der 4.überarbeiteten Auflage erschien, als profunder Bolivienkenner ausgewiesen hat. Bei seinem Vortrag am 24.September um 19.30 h im Haus Trinitatis zeigt er auch Ausschnitte aus einem Dokumentarfilm über die aktuelle Situation in Bolivien, an dem er derzeit zusammen mit Agustín Echalar arbeitet.
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Ausstellung und Kunstinstallation im Weltladen mit Coco Piérart (Chile)
Repliken und Nachbeben / Réplicas |
Alles dies erscheint im chilenischen Alltag der ständigen Nachbeben (réplicas) von erneuter ungeahnter Aktualität. Dieser Alltag ist geprägt von einem Zurückgeworfensein auf elementarste Rituale wie das Sammeln von Nahrung, die Suche nach Wasser oder die Nutzung des Feuers, um ohne Strom und Gas zu kochen und die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen.
Mit der der Künstlerin eigenen Ausdrucksfreiheit und Unbekümmertheit ist diese Kunstinstallation Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach mehr Spiritualität und Ritualität in Katastrophenzeiten. Die Tuschezeichnungen und die originellen aus Filz gestalteten Masken ahmen in einem sehr eigenen Stil die Körper- und Bekleidungskünste der Selk'nam nach. In ihrer Inspiration am Archaischen bilden Coco Piérarts Repliken der Masken Feuerlands den mit handwerklicher Liebe gestalteten Kern einer Kunstausstellung, die um die irdischen Urkräfte und um den standhaften Versuch der Menschen kreist, genau diesen zu widerstehen. (Liliana Bizama M.A., Speyer)
Ausstellung vom 16. 07. bis 15. 08. 2010 |
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Fest der Worte
Celebración de las palabras |
Die stimmungsvolle Lesung im romantischen Paradiesgarten neben der Dreifaltigkeitskirche entführt auf eine Reise in die Literatur Lateinamerikas. In spanischer und deutscher Sprache lassen Liliana Bizama, Marcia und Chaska Reusch bekannte und weniger bekannte DichterInnen und DenkerInnen aus zwei Jahrhunderten zu Wort kommen.|
Straßenfest rund um den Weltladen
in der Korngasse 31 |
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Lateinamerika, 200 Jahre nach der Unabhängigkeit
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Vortrag Begegnung und Gespräch mit der Journalistin Gaby Weber, Buenos Aires/ Berlin Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr Martin-Luther-King-Haus Schwerdstr:2. Speyer Die Journalistin Gaby Weber, die seit Mitte der achtziger Jahre in Südamerika lebt und von dort vor allem für die ARD berichtet, wird einen Abend lang über die neuen Entwicklungen sprechen und mit dem Publikum diskutieren. Neben internationaler Politik sind ihre Schwerpunkte Menschenrechte und die Verstrickungen der Geheimdienste. lesen Sie hier mehr... |
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Alexandra Domínguez (Madrid) SONNE DER KINDHEIT - SOL DE LA INFANCIA Vernissage mit der Künstlerin im Weltladen Speyer, 28. 05. 2010, (Kultournacht in Speyer) 20 Uhr am gleichen Abend um 21.30 und 23.00: Lesung ihrer Gedichte Die chilenisch-spanische Künstlerin, Journalistin und Lyrikerin Alexandra Domínguez (geb. 1956), studierte in Madrid und Barcelona. Sie lebt und arbeitet in Madrid und entfaltet von hier aus eine rege internationale Ausstellungstätigkeit. Eine ihrer wichtigsten Ausstellungen der letzten Jahre fand im Jahre 2006 im Museo Nacional de Bellas Artes, dem renommiertesten Museum der chilenischen Hauptstadt Santiago statt. Alexandra Domínguez ist Preisträgerin wichtiger Kunst- und Lyrikpreise: Im Jahre 1989 erhielt sie in Chile den Nationalpreis "Salón Sur" für Malerei, im Jahr 2000 in Spanien den Preis Juan Ramón Jiménez für spanischsprachige Lyrik. lesen Sie hier mehr... |
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Das INRI der Landschaften
El INRI de los paisajes |
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Lesung des chilenischen Dichters Raúl Zurita Mittwoch, 09. Juni 2010 20 Uhr, Historischer Ratssaal Maximilianstraße 12, Speyer Eintritt 7,- Euro Raúl Zurita (Chile 1950), einer der renommiertesten lateinamerikanischen Lyriker der Gegenwart, liest aus seiner Gedichtsammlung INRI. Lesung in spanischer und deutscher Sprache. lesen Sie hier mehr... |
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Bio + Fair ernährt mehr|
Gutes Klima hat seinen Preis -
wer zahlt ihn ? |
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Vortrag, Gespräch und Begegnung mit Sr. M. Delci Franzen (Brasilien), dazu ein kulinarischer Brückenschlag nach Brasilien Donnerstag, 4. März 2010, 19 Uhr Haus Trinitatis, Johannesstr. 6, Speyer Sr. Franzen ist im Rahmen der Misereor Fastenaktion 2010 im Bistum Speyer auf Vortragsreise. Der Weltladen und das deutsch-brasilianische Kompetenzzentrum der Hochschule Mannheim Cobral freuen sich auf viele Besucher und angeregte Diskussionen. Sie laden zu Beginn des Abends zu einem kleinen - brasilianisch geprägten - Imbiss ein. Kooperation mit misereor und dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V., gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). |
Christine Thouzeau wurde 1942 in Angers geboren. Im Jahre 1945 lässt sich die Familie in Tourcoing nieder, wo die Künstlerin mit sechs Geschwistern ihre Kindheit verbringt. Sie beginnt 1960 ihr Kunststudium in Tourcoing und beendet dies 1965 mit dem Diplom. Ein Jahr später absolviert an der Ecole des Beaux-Arts in Paris ihre Spezialisierung in Druckgrafik. In 1967 heiratet sie und reist mit ihrem Ehemann nach Chile, wo sie bis 1969 an einer französischen Schule als Lehrerin arbeitet. Ihre Tochter Guacolda wird in Chile geboren, der Sohn Ferréol 1976 in Paris, wohin die Familie mittlerweile zurückgekehrt ist und wo sie seitdem lebt.
Unter dem Motto "Speyer - bunt statt braun" steht das Stadtfest zum Tag der Deutschen Einheit, das das "Bündnis für Demokratie und Zivilcourage" am Samstag unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Werner Schineller auf dem Geschirrplätzl ausrichtet. ![]() |
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