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Alexandra Domínguez erkundet in ihrer Grafik zeichnerisch die Symbolik der alten Kulturen Amerikas und übersetzt sie in spielerische und poetische Landschaften. Ihre Werke streifen oft das Abstrakte, aber bleiben im Wesentlichen erzählend. Der Betrachter kann die Zeichen entschlüsseln und sie zu einer Geschichte zusammensetzen Alexandra Domínguez' Gemälde und Drucke auf Leinwand und Papier führen in unbekannte Landschaften und Situationen. Deren Emotionalität offenbart sich in einer ausdrucksstarken Farbpalette, die seit Jahren die Künstlerin begleitet. Sie sind jedoch frei von Zufällen und voll von grafischer Genauigkeit. Dabei wechselt durchaus die Hand den Kurs und findet im Versuch, Hindernisse zu bewältigen, andere Formen, Techniken und neue Kombinationen. (Latin-Art). Die Ausstellung Sonne der Kindheit / Sol de la Infancia , die vom 28.5 bis zum 20.6. im Weltladen Speyer gezeigt wird, ist repräsentativ für diesen Teil des Werkes von Alexandra Domínguez. Sie steht im Zeichen des Geheimnisvollen und verkörpert gleichzeitig die Suche nach dem ästhetisch und kulturell Anderen.

"In meiner künstlerischen Praxis geht es nicht darum, eine ethnische Ästhetik zu fordern. Ziel ist eine ästhetische Praxis des Dialogs zwischen der Andersartigkeit fremder Kulturen und der zeitgenössischen Kunst, in einer magisch-poetischen Spannung, wie sie die präkolumbianische Kunst prägt. Die Rückbesinnung auf das zauberhafte Vibrieren ihrer mythischen Wurzeln, die fantasievolle Sinnlichkeit ihres ästhetischen Modells, das Religiöse als transzendente Betrachtung der Natur hat auf mich eine Faszination ausgeübt, die mein Kunstschaffen stets inspiriert hat. Das macht in seiner Summe diese "Sonne der Kindheit" aus, dieses erste Licht unserer lateinamerikanischen Kultur, zu der ich in dieser Reihe von Lithographien und Malereien zurückkehre." (Alexandra Domínguez, 2010).

Vernissage mit der Künstlerin im Weltladen Speyer,
28. 05. 2010, (Kultournacht in Speyer) 20 Uhr
am gleichen Abend um 21.30 und 23.00: Lesung ihrer Gedichte

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